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24.03.21 10:45 0 Kommentare

Duftpyramide

Was ist eine Duftpyramide?

Haben Sie bereits bemerkt, dass sich die Duft-Wahrnehmung eines Parfums über den Tag hinweg verändert? Das liegt daran, dass die menschliche Nase nicht alle Noten eines Duftes gleichzeitig wahrnehmen kann. Die verschiedenen Duftnoten, die zur Erstellung des Parfums verwendet werden, weisen unterschiedliche Flüchtigkeitsgrade auf. Neben der Qualität der Duftstoffe ist die richtige Komposition der Düfte anhand der Duftpyramide wichtig für ein gelungenes Produkt. Eine Duftpyramide ist ein Konzept, das in der Parfümindustrie verwendet wird, um die Komposition eines Duftes zu beschreiben.

Was für Duftnoten gibt es?

Die Duftnoten in Parfums verflüchtigen sich in verschiedenen Geschwindigkeiten und nicht alle gleichzeitig. Dabei zeigt der Duft dem Träger unterschiedliche Noten. Die ersten Noten, die Sie riechen können, gelten als die flüchtigsten, da sie schnell verschwinden. Sobald sich diese verflüchtigt haben, nimmt die menschliche Nase weitere Duft-Elemente wahr. Dieser Vorgang wird immer weiter fortgesetzt, bis die finale Ebene erreicht wird, die dann für viele Stunden stundenlang anhält. 

Der Lebenszyklus eines Duftes wird in einer Duftpyramide visualisiert. Die verschiedenen Noten werden nach ihrer Volatilität klassifiziert, um eine klare Unterscheidung zwischen den einzelnen Phasen zu erzielen. Der bedeutende französische Parfümeur Jean Carles (1892 – 1966), der Vater von z.B. Miss Dior Parfum, gilt als Erfinder der Duftpyramide.

Die Duftpyramide hilft Parfümeuren, einen Duft zu komponieren, der sich im Laufe der Zeit entwickelt und verschiedene Facetten hat. Sie ist auch für Verbraucher nützlich, da sie ihnen hilft, einen Duft besser zu verstehen und zu beschreiben.

Diese ist in 3 Gruppen, beginnend mit den flüchtigsten eingeteilt:

  1. Kopfnote
  2. Herznote
  3. Basisnote

Die Kunst der Kopfnote: Die entscheidende Eröffnungsphase in Parfums und Raumdüften

Die Kopfnote des Parfums, die Sie immer zuerst wahrnehmen, ist sehr flüchtig und stellt die kürzeste Episode (ca. 15 Minuten) der Duftphasen dar. Diese Phase wird auch die Topnote genannt. Obwohl die Duftmoleküle, die für die Eröffnung verantwortlich sind, sich am schnellsten verflüchtigen, sind sie sehr wichtig. Denn bereits in den ersten Sekunden entscheidet unsere Nase, ob wir das Parfum mögen. Beliebt für die Kopfnote sind frische Düfte von Bergamotte, Zitrusfrüchten, Lemongrasfrischer Minze oder Pinie, aber auch aromatische Pflanzen wie LavendelkaZis-Fans schätzen diese fruchtigen und frischen Duftnoten in den Raumdüften für katalytische Lampen sehr. 

Das Herzstück des Duftes: Die anhaltende Magie der Herznote in Parfums

Nach der Kopfnote entfaltet sich die langanhaltende Herznote, die die Nase viel länger erfreut (bis zu 4 Stunden). Die Herznote bestimmt den Charakter des jeweiligen Parfums. Die Herznote ist oft das am meisten dominante Element in einem Parfüm und wird als „Herzstück“ bezeichnet. Sie wird oft verwendet, um verschiedene Düfte miteinander zu kombinieren und eine einzigartige Komposition zu schaffen.Besonders gerne werden für die Formung der Herznote warme und süße Duftnoten gewählt. Klassisch findet man hier die blumige Düfte von Iris, Mimose, Jasmin oder Rose und süße Düfte wie Honig. Bei kaZis finden Sie in dieser Duftfamilie die süße Grapefruit, die magische Melone, die freche Feige oder den tropischen Kokos.

Die fundamentale Kraft: Die Bedeutung von Basisnoten in der Welt der Düfte

Die Basisnoten sind ein wichtiger Bestandteil der Duftpyramide und bilden die Grundlage für den gesamten Duft. Sie sind diejenigen Duftstoffe, die am längsten auf der Haut bleiben und den Duft stabilisieren. Basisnoten geben einem Duft Tiefe, Intensität und Langlebigkeit und sind daher ein wichtiger Bestandteil jeder Duftkomposition.

Die Basisnoten werden normalerweise aus schweren und warmen Düften hergestellt, die aus Holz- oder Wurzelbäumen gewonnen werden. Typische Basisnoten sind beispielsweise Moschus, Sandelholz, Vanille, Patchouli und Zedernholz. Diese Düfte sind tief und erdig und verleihen einem Duft eine sinnliche und mysteriöse Note.

Ein wichtiger Aspekt der Basisnoten ist ihre Fähigkeit, den Duft zu stabilisieren. Die Basisnoten interagieren mit den Herznoten und den Kopfnoten und verlangsamen deren Verdampfung. Dadurch bleiben die Aromen länger auf der Haut und verleihen dem Duft eine lang anhaltende Wirkung. kaZis bietet hier intensive Düfte wie SandelholzVanille oder Zimt an. 

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